Laufbericht Chicago Marathon 2013

Verfasst von Jörg Klanke aus Hannover, Deutschland



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Frau Genz,
 
ich möchte Ihnen gerne ein kurzes positives Feedback über die Chicago-Marathonreise geben.
 
Ihre Organisation im Vorfeld trifft meine Erwartungen immer völlig, dafür danke ich Ihnen sehr. Dazu vielleicht auch noch mein gesonderter Dank an Frau Holdorf, die sich ja in diesem Fall vor ihrem Ausscheiden bei Ihnen sehr um mich kümmerte, vielleicht haben Sie Gelegenheit, diesen Dank weiterzuleiten.
 
Das Hotel Essex Inn in Chicago liegt ideal, die Unterbringung ist adäquat. Die Marathonmesse war perfekt organisiert, ein kostenfreier Pendelverkehr vom unmittelbar angrenzenden Hilton-Hotel zur Messe und zurück ist sehr hilfreich gewesen. Die Stimmung an der Strecke war bei perfektem Wetter auch gut. Vielleicht haben die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen der Polizei ein wenig die Zuschauermenge gedämmt. Hier erlaube ich mir eine persönliche subjektive Einschätzung mit einem „Stimmungsranking“ in absteigender Reihenfolge: New York – London – Berlin – Chicago. Vielleicht hilft Ihnen diese wenn auch sehr subjektive Einschätzung ein wenig.
 
Die über Sie durchgeführte Mietwagenbuchung über die Firma Hertz würde ich uneingeschränkt weiterempfehlen, sowohl Abholung des Fahrzeuges als auch die Rückgabe desselben am Flughafen sind außerordentlich kundenfreundlich verlaufen. Ähnlich wie vor 2 Jahren in Orlando (auch über Sie gebucht) dauerte die Mietwagenrückgabe am Flughafen keine 2 Minuten.
 
Eine kleine Anmerkung erlaube ich mir in puncto Reifendruckjustierung an Fahrzeugen in den USA: hier ist der deutsche Autofahrer an kostenfreie Serviceleistungen an jeder Tankstelle in Form von Manometer gesteuerten Druckluftstationen gewöhnt. In den USA ist das weitverbreitet wohl kostenpflichtig (nach meiner Erfahrung jeweils 4 Quarter). Die Druckluftmaschinen sind nicht Manometer gesteuert und nach meiner Erfahrung zumindest in Detroit abenteuerlich veraltet, so dass man zunächst das sehr frikkelige Endstück umständlich und in eher wenig intuitiver Weise auf das Reifenventil stülpt und dann den Druck unkontrolliert auffüllt, mit einem privaten Handmanometer kontrolliert (mit Glück leiht einem der Tankwart ein solches Gerät, mit Pech aber auch nicht, dann kann man aber andere Autofahrer fragen, die so etwas wohl regelmäßig mit sich führen!) und bedarfsgerecht Luft ablässt, bis der Druck etwa passt. Dieses Verfahren überraschte mich ein wenig und bereitete mir anfänglich Schwierigkeiten, da mir ein PKW mit zu geringem Reifendruck ausgehändigt wurde, was der Bordcomputer monierte. Wenn man weiß, wie das System funktioniert, ist es aber kein Problem.
 
In diesem Sinne danke ich Ihnen hiermit noch einmal für Ihre freundliche und gute Organisation und Betreuung, freue mich auf den nächsten Reisetermin in Boston und verbleibe mit lieben Grüßen.
 
Ihr
Jörg Klanke



Stand: 15.07.2017


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